Arbeit und Reisen verbinden

Workation

Arbeiten, wo andere Urlaub machen

Am Strand mit dem Laptop sitzen, ein paar E-Mails schreiben, virtuelle Meetings abhalten und dabei einen tropischen Cocktail schlürfen? Klingt zu schön, um wahr zu sein? Stimmt nicht! Aus dem Home-Office zu arbeiten ist nicht erst seit Corona zur Normalität geworden, denn immer mehr Menschen ziehen es vor, ihrem Job in den eigenen vier Wänden nachzugehen. Dank des Internets und moderner Infrastrukturen, funktioniert dieses Arbeitsmodell nicht nur Zuhause, sondern auch in sämtlichen Ländern. Wir erklären, wie die sogenannte Workation funktioniert, worauf man achten sollte und welche Vor- und Nachteile das Arbeiten im Urlaub mit sich bringt. 

Worauf zu achten ist

Wer aus dem Urlaub arbeiten möchte bzw. eine Auszeit als digitaler Nomade plant, muss vor Abreise einige Dinge in Erfahrung bringen, um nicht ins (türkis schimmernde) Wasser zu fallen. Neben den typischen Reisevorbereitungen, die ein jeder Urlaub mit sich bringt, wie z.B. Einreiseformulare, gültige Einreisedokumente etc. müssen auch die Voraussetzungen für einen funktionierenden Arbeitsplatz gegeben sein. Das heißt, um in Ruhe arbeiten zu können, sollte das Hotel oder die Unterkunft ruhig gelegen sein und sich nicht unbedingt an einer Partymeile befinden. Die Unterkunft sollte selbstverständlich über ein gutes WLAN-Netz verfügen. Die meisten Unterkünfte oder Hotels verfügen zwar über WLAN, könnten aber eine schlechte Netzqualität vorweisen. Am besten Du erkundigst Dich vorab nach der Schnelligkeit und Stabilität des Internets, um nicht unnötig in Stress zu geraten, falls ein wichtiges Meeting ansteht.  

Das muss mit ins Gepäck

Je nachdem, wo die Reise hingeht, kommt neben entsprechender Kleidung, noch weitere Dinge ins Gepäck, die für eine erfolgreiche Workation erforderlich sind. Das Notebook gehört am besten sicher verstaut in eine passende Umhänge-Tasche, um ggf. seine Hände frei zu haben. In exotischen und armen Ländern kann es jederzeit und oftmals sogar täglich zu Stromausfällen kommen, daher empfiehlt es sich eine Powerbank einzupacken. Um ganz sicher zu gehen, sollten die wichtigsten Ladekabel in zweifacher Ausführung mitgenommen werden. Je nach Reiseziel fallen Steckdosen weltweit unterschiedlich aus. Darum gibt es multifunktionale Adapter, die in keiner Worktation-Reisetasche fehlen dürfen. Nicht zu vergessen: Die wichtigsten elektronischen Geräte gehören und müssen  vorgeschriebenerweise  ins Handgepäck, auch für den Fall, dass der Koffer einmal später kommt oder gar verloren geht. 

Die besten Ziele für digitale Nomaden

Im Sommer bieten sich beinahe alle süd- und mitteleuropäischen Länder für eine Workation an. Vor allem in den Großstädten ist stabiles, schnelles Internet Normalität und es entstehen immer mehr Co-Working Spaces, in denen sich digitale Nomaden zum Arbeiten einmieten. Wer allerdings von Sonne, Strand und Meer in exotische Fernreiseziele träumt, ist in Asien gut aufgehoben. Bali in Indonesien zählt seit langem als Hotspot der digitalen Nomaden, wo sich mittlerweile eine regelrechte "Digital Nomad"-Kultur entwickelt hat. In Orten wie Canggu und Ubud reiht sich ein angesagtes Café mit Highspeed-Internet ans nächste und in der Mittagspause trifft man sich zum Surfen oder Yoga machen. Auch die thailändischen Inseln (wie Koh Samui und die Phi Phi Inseln) sind ein beliebtes Workation-Ziel, das mit günstigen Preisen, tropischer Landschaft und guter Infrastruktur punktet.  

Carina Pfeifer Geschäftsführerin